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Carridwen
9379 b8eb 500
Ali Reza, 22 Jahre, Afghanistan, Iran


„Meine Eltern sind aus Afghanistan, doch sie flohen in den Iran. Dort bin ich geboren. Ende 2007 mußte ich mich auf die Flucht begeben. Ich konnte nie eine Schule besuchen. Mein Vater brachte mir bei, persisch zu lesen und zu schreiben. Ich habe später als Müllmann gearbeitet. Ich wollte in der Türkei leben, ich versuchte es 1 ½ Jahre. Es gelang nicht. So bin ich mit einem LKW bis nach München. Dort wurde ich bei der Ankunft am 8. März 2010 von der Polizei festgenommen und nach 11 Monaten Abschiebeknast befand ich mich wieder in Istanbul. Ich bin wieder nach Deutschland und von einem Heim in Zierendorf bei Nürnberg nach Schweinfurth gelangt. Inzwischen belegte ich einen 6 monatigen Deutschkurs. Es gibt noch für ein Jahr ein Abschiebeverbot. Bis Ende 2013 soll es sich entschieden haben, ob ich bleiben kann. Ich habe mich von Schweinfurth aus auf den Marsch nach Berlin begeben. Mein Wunsch ist es, im Bauwesen einen Arbeitsplatz zu erhalten.“
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Carridwen
9373 e040 500
Mansureh Komeijani und ihre Töchter Maryam (19 Jahre) und Mina Daliri (22 Jahre), Iran, aus der Stadt Teheran 

Maryam (19 Jahre alt) (auf dem Foto in der Mitte) erzählt:
„Mama arbeitete in der Schule als Sekretärin und an einem zweiten Arbeitsplatz auch im Kindergarten. Wir leben seit 13 Jahren in einem Frauenhaushalt miteinander ohne Vater.
Seit dem Präsidentenwechsel 2009 bekamen wir Schwierigkeiten. Mina war im Gefängnis. Wir hatten Angst. Unsere Mutter verkaufte die Wohnung und wir flohen. Zuerst nach Tadschikistan und weiter mit dem Flugzeug nach Deutschland. Dort lebten wir 1 ½ Jahre in einem Asylheim nahe dem Dorf Diemelstedt-Wrexen. Die Wohnbedingungen waren schrecklich. Inzwischen haben wir eine kleine Wohnung in Korbach. Wir hoffen, dass wir in den nächsten 10 Monaten erfahren, dass wir bleiben können.
Mina und ich, wir haben einen Deutschkurs besucht. Auch das hat unsere Mutter organisiert.

Mina hat nach dem Abitur im Iran 2 ½ Jahre Architektur studiert. Ich habe das Abitur geschafft. Mein Wunsch ist es, Jura zu studieren.“
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Carridwen
9362 addb 500
Mohammad – Hassanzadeh Kalali, 34 J. aus Teheran, Iran

In unserem Land kann man wegen allem ins Gefängnis kommen. Ich bin Atheist. Ich war dort 40 Tage nach einer willkürlichen Hausdurchsuchung, Sie haben alles kontrolliert, auch meine Aktivitäten im Computer.
Ich arbeitete nach einem Studium auf dem Gebiet der Metallurgie.
Ich habe Angehörige im Iran. 
Seit 2008 bin ich auf der Flucht. Über die Türkei gelangte ich nach Griechenland. Dort lebte ich mehr als 3 Jahre. Nun war ich seit 2011 in Cham. Das ist ein kleines Dorf bei Regensburg in der Oberpfalz. Dort sind etwa 120 Leute in mehreren kleinen Wohnlagern untergebracht.
Wir haben schon mehrere Protestformen ausprobiert.
Ich wünsche mir eine Welt ohne Flüchtlinge, ohne Grenzen. Ich möchte ein normales Leben, wo ich mich verwirklichen kann.
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Carridwen
9347 beec 500
Herman Rad, 47 Jahre, Iran

Ich komme aus Teheran. Dort arbeitete ich als Automechaniker.
Drei Jahre war ich dort im Gefängnis. Dann floh ich in die Türkei, verbrachte dort 7 Jahre und weitere 6 Jahre in Luxembourg, erhielt auch einen Pass. Nach einem „Zusammenstoß“ mit Rassisten wurde er mir abgenommen und ich bin weiter geflohen nach Deutschland. Hier lebe ich schon 11 Jahre in einem Asylheim bei Bitterfeld, aber bin noch nicht wirklich angekommen. Unser Heim hat Zimmer, die von 4 bis 5 Leuten bewohnt werden.
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Carridwen
9332 0e93 500
Iqbal Omar, 19 Jahre, aus Kabul, Afghanistan

Der Krieg trieb mich aus meinem Land. So kam ich vor drei Jahren nach Deutschland in ein Kinderheim bei Nordhausen in Thüringen.
Davor war ich in Frankfurt am Main, in Gießen und Eisenberg (Thüringen) untergebracht. 6 Monate hatte ich eine Gelegenheitsarbeit. Aber ich möchte eine gute Ausbildung und mich mit anderen gemeinsam für unsere Forderungen einsetzen.
Darum beteilige ich mich hier am Protest. Ich möchte ein normales Leben ohne Angst vor Deportation. Ich bin der jüngste der Hungerstreikenden hier am Brandenburger Tor.
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Carridwen
9321 a41f 500
Firoz Safi, Afghanistan, geb. am 01.01.1993

Meine Geburtsort ist Laghman, doch aufgewachsen bin ich in Dschalabad.
Durch die schlimmen Zustände in meinem Land konnte ich nie zur Schule gehen. Ich kann weder lesen noch schreiben. Mutter und Vater wurden von den Taliban ermordet. Ob meine älteren Geschwister, ein Bruder und vier Schwestern, noch leben, das weiß ich nicht. Ich kann keinen Kontakt zu ihnen herstellen. Nach dem Tod der Eltern half ein Onkel, bei dem ich in der Landwirtschaft arbeitete.
Seit 1 1/2 Jahren bin ich auf der Flucht über Pakistan, Iran, Türkei, Griechenland, Italien, Frankreich bis nach Deutschland. Das Asylheim in Aub ist nun mein Zuhause. Dort vegetieren wir, bekommen Esspakete und dürfen uns von dort nicht entfernen, nicht arbeiten, nicht lernen. Darum bin ich mit anderen nach Würzburg und nun nach Berlin gekommen.
Ich möchte keine Sozialhilfe, sondern arbeiten, um zu leben wie andere Menschen.
Doch noch wichtiger ist es für mich, das ist mein größter Wunsch und ich hoffe, es bleibt kein Traum: Ich möchte zur Schule gehen.
Ich habe Fragen im Kopf: Warum behandeln sie uns so? Wir wollten unsere Heimat nicht verlassen. Wie lange müssen wir warten, um als Menschen wahrgenommen zu werden, bis wir verrückt werden oder Selbstmord begehen?
Bis wann, bis wann, bis wann?
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Carridwen
9308 e343 500
Farid Mirzaiee, 23 Jahre, Kabul, Afghanistan

Nach dem Abitur arbeitete ich als Gelegenheitskraftfahrer. Ich wartete auf einen Studienplatz, um Pilot zu werden. Der Wunsch entstand, weil mein Vater auf dem Flugplatz Bagram, etwas außerhalb von Kabul, beschäftigt war.
Doch nun ist das ein amerikanischer Stützpunkt. Durch den Krieg mußte ich fliehen und bin nach Deutschland gekommen. Seit 29 Monaten warte ich auf ein Asylverfahren.
Es ist ein sauberes Heim, wo ich untergebracht bin. Wir bekommen Taschengeld und zu essen.
5-6 Männer bewohnen ein Zimmer. Doch das Warten vergiftet die Seele. Ich bin nicht der einzige, der schon oft an Selbstmord gedacht hat.
Der kleine Ort Aub liegt 35 Kilometer von Würzburg entfernt. Die Busverbindung ist sehr schlecht, früh einmal hin und mittags zurück, anders kommt man vor der Nacht nicht zurück ins Heim. Der Hausmeister sagt “Kein Pass, kein Deutschkurs!“
Jeden Tag rannte ich zur Poststelle, ob sich die Behörde meldet, - seit 2 ½ Jahren nichts. Zweimal in der Woche gibt es ein Essenspaket. Entweder die Lebensmittel haben keinen Aufdruck der Haltbarkeit oder sie reicht nur noch 2 Tage.
Mit anderen hab ich mich von Würzburg aus auf den Protestmarsch nach Berlin begeben, weil die Bedingungen im Heim, das unerträgliche Warten ohne Aussicht auf ein Ende mich dazu zwangen.
Zehn von uns in Aub haben sich auf den Weg gemacht. Drei sind hier am Brandenburger Tor. Doch auch die im Heim protestieren mit uns. Sie verweigern die Annahme der Esspakete.
Die Alternative zu Selbstmord war für mich unser gemeinsames Handeln. Wir wurden während des Hungerns und der Kälte jede Nacht von der Polizei schikaniert. Doch wir geben nicht auf.
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Carridwen
9288 6c86
Ramin Akbarii, geb. 20.12.1987, Iran

Ich komme aus Teheran, Hauptstadt unseres Landes. Nach dem Abitur bereitete ich mich auf ein Architekturstudium vor. Ich hatte den Vorbereitungskurs und die Aufnahmeprüfung für die Hochschule erfolgreich bestanden. Verfolgt wurde ich aus religiösen Gründen. Ich bin Protestant.
Nun bin ich 1 ½ Jahre auf der Flucht, seit dem 21.12.2011. Zunächst floh ich in die Türkei, dann nach Griechenland und bin nun in Deutschland in der Nähe von Nürnberg untergebracht. Unsere Situation wird nicht gesehen. Ich möchte studieren, ein normales Leben führen.
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Carridwen
9266 e3b0 500
Amir Hassein Shikhzadeh, 21 Jahre, Iran

"Ich komme aus der Stadt Mashhad. Ich habe nach bestandenem Abitur begonnen, Architektur-Planung zu studieren. Die politischen Bedingungen zwangen mich, das Land zu verlassen. Ich würde das Studium gern hier in Deutschland fortsetzen. Ich bin fast zwei Jahre hier in Deutschland in einem Asylheim in Bayern. Ich hoffe, mit unserem Protest unsere Menschenrechte einfordern zu können."
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9246 f24d 500
Maiwan Nori, 20 Jahre, Dschalalabad, Afghanistan


„Mein Vater war von Beruf Goldschmied und ich wollte diese Tradition fortsetzen. Ich ging 9 Jahre zur Schule. Dann lernte ich 3 Jahre den Beruf eines Goldschmieds. Es war sicher, das Geschäft meines Vaters zu übernehmen.
Aber es ist Krieg. Meine Eltern leben nicht mehr. Ich war 6 Monate auf der Flucht. Über Iran, die Türkei, Griechenland, Italien und Frankreich kam ich nach Deutschland und bin nun in einem Heim bei Greiz (Thüringen) untergebracht. Dieses Wohnheim ist oft Ziel von Naziangriffen.
Ein Jahr und 8 Monate warte ich nun auf ein Asylverfahren.“

Maiwan Nori beteiligt sich schon das zweite mal am Hungerstreik am Brandenburger Tor. Durch seine Diabetis war er besonders gefährdet, mußte einige Male ins Krankenhaus. Doch er wird Schritt für Schritt den Protest gemeinsam mit den anderen fortführen."
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